Im BauernhausMuseum von 10. März bis 28. April 2024

Am 26. April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl die erste (und neben der Kernschmelze von Fukushima) bislang größte atomare Katastrophe, an deren verheerenden Folgen Menschen und Natur im unmittelbaren Umfeld und in den vom Fallout betroffenen Gebieten bis heute leiden.

Hermine Oberück ist eine der wenigen deutschen Fotograf:innen, die sich kontinuierlich mit den Folgen des GAU in Tschernobyl für die Ukraine und Belarus und die dort lebenden Menschen auseinandergesetzt hat: Zwischen 1989 und 2010 ist Oberück, bestens vernetzt mit zahlreichen Hilfsorganisationen und Unterstützungsprojekten, sechsmal nach Belarus und in die Ukraine gereist, um die Folgen der nuklearen Katastrophe vor Ort zu erkunden und zu dokumentieren.

Die während dieser Reisen entstandenen Fotografien portraitieren nicht nur Menschen, die an den Folgen der Verstrahlung leiden und z.T. schwer erkrankt sind, sondern zeigen auch Landschaften und Orte im Einzugsbereich des explodierten Reaktors.