Fotografien von Rolf Botzet

Im BauernhausMuseum vom 2. Februar bis 22. März 2020

Diese Fotos nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise durch vier Kontinente, in fremde und vertraute Landschaften, Kulturen und Religionen, immer auf der Suche nach dem Geheimnis der Dinge. Botzet entdeckt das Wunderbare im Kleinen und Unscheinbaren, und auch im Großen, im flüchtigen Morgennebel wie im aus Stein Gemeißelten.

Bei diesen Fotografien geht es nicht um die technische Perfektion, vielmehr geht es um die Seele des Abgebildeten, die diese Bilder atmen lässt. Dem Fotografen ist es gelungen, den Zauber einzufangen, den eine Landschaft zu etwas Besonderem macht, den eine Personengruppe unvergesslich werden lässt, den ein Bauwerk ausstrahlt.

Die Natur nimmt in Botzets Betrachtungen eine zentrale Rolle ein, der Fotograf arbeitet ihre Größe heraus und zeigt, wie klein der Mensch dagegen ist. Die Fotos strahlen die Ruhe, Stille und Langsamkeit aus, für die wir heute viel zu selten Zeit finden.

Die Ausstellung umfasst 60 Fotografien aus den Jahren 1977 bis 2016. Fast alle Bilder wurden auf Negativfilm aufgenommen, und unter den Farbfotos befindet sich ein schwarz-weißes Bild.