Tiere im Museum

Noch um 1900 lebten die Menschen eng mit Tieren zusammen. Auf dem Lande war der täglichen Kontakt zu Tieren Alltag. Alle Tiere hatten bestimmte Aufgaben. Kühe, Pferde, Hühner, Katzen und Hunde lebten sogar im Wohnhaus. Auch wilde Tiere wie Rauchschwalben und Uhu duldete man hier. Die Schweine blieben des Geruchs wegen jedoch im Nebengebäude, Schafe aufgrund ihrer großen Anzahl und ihres Platzbedarfs.

Ein Großteil ihrer Zeit verbrachten die Nutztiere ohnehin außerhalb des Stalls. Erst um 1800 wurde Aufstallung und Fütterung im Haus wichtiger – dies bedeutete mehr Arbeit für die Bauern, aber eben auch gesünderes Vieh.

Im Bauernhausmuseum gibt es heute vier Hühner und einen Hahn (Zwerg-Wyandotten), außerdem eine Gans und einen Gänserich, Kaninchen und eine Katze.