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Das Bienenhaus ist 1985 von Bad Sassendorf an seinen jetzigen Standort transloziert worden. Es handelt sich um einen so genannten "Freistand", in dem Hinterbehandlungsbeuten aus Holz standen, nachdem die in einer "Lagd" aufgestellten Korbbeuten aus Stroh nicht mehr verwendet wurden.
Honig und Wachs waren für Bauer und Grundherr wichtig. Honig war lange neben dem importierten Rohrzucker aus Übersee und dem aus der Zuckerrübe gewonnenen Zucker das preiswertere Süß- und Heilmittel. Wachs diente außerdem als Kerzenrohstoff für Haus und Kirche als Lichtquelle.
Von beiden Produkten erhielt der Grundherr einen Anteil als bäuerliche Abgabe.