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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

    facebook Twitter

Unser SelbstverstÀndnis


Das BauernhausMuseum möchte Kultur und Lebenswelten der ländlichen Bevölkerung in der Region mit ihren Veränderungen dokumentieren, erforschen und einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Dabei behandelt das Museum
den gesamten Zeitraum vom Spätmittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit. Die Basis dafür sind Zeugnisse der Vergangenheit, die das Museum darüber hinaus dauerhaft erhalten und für die Zukunft sichern möchte. 

Der International Council of Museums (ICOM) definiert ein Museum als „eine gemeinnützige, ständige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienst der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt“. Er stellt darüber hinaus fest: „Museumssammlungen sind ein bedeutendes Erbe der Gemeinschaft, haben in der Rechtsordnung eine besonderen Stellenwert und sind durch die internationale Gesetzgebung geschützt.“ Museen sind kulturelle Zentren kritischen und intellektuellen Austauschs. Den Museen wird vom ICOM eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung zugeschrieben, sie sind Bestandteil der kulturellen Öffentlichkeit. An diese Grundsätze fühlt sich das BauernhausMuseum gebunden. 
 
Für die Museen in Deutschland hat der Deutsche Museumsbund „Standards für Museen“ erarbeitet. Auch an diesen Maßstäben möchte sich das Bielefelder BauernhausMuseum messen lassen.
 
 
Sammeln, Bewahren, Erforschen

Obwohl publikumswirksame Präsentationen in dauerhaften oder temporären Ausstellungen unverzichtbarer Bestandteil von Museen sind, machen diese nicht die Museumsarbeit in ihrer Gänze aus. Ausstellungen und Vermitteln sind vielmehr nur die nach Außen sichtbaren Aktivitäten: Hinter den Kulissen passiert viel mehr: nämlich Sammeln, Bewahren und Forschen.
 
Das Sammeln im Museum folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten, in der Regel werden besehende Sammlungsbereiche erweitert oder abgerundet. Auf der Basis von museumswissenschaftlichem Erkenntnisstand und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sammelt das Museum Kulturgut, um es für die Zukunft zu erhalten, zu erforschen und auszustellen.
 
Das Bewahren, also die Bemühung Objekte vor dem Verfall zu schützen und für die uns nachfolgenden Menschen zu überliefern, gehört zu den Kernaufgaben des Museums. Bewahren bedeutet dabei deren sachgerechte Behandlung und Aufbewahrung. Nur durch eine klimatisch optimale Lagerung und konservatorische Betreuung kann der Alterungsprozess der Exponate aufgehalten werden.
 
Erforschen beinhaltet das Ermitteln und Bewerten von Informationen über das Objekt. Möbel, Haushaltsgeräte, Keramik, Zinn, Schmuck, Kleidung, Maschinen blieben sprachlos, wenn das Museum nichts über sie mitteilen könnte. Das BauernhausMuseum bemüht sich um die Erforschung von mit seinen Objekten zusammenhängenden kultur- und regionalgeschichtlichen Fragen. Damit kann das kulturelle Erbe der Region besser verstanden werden und zugleich wird eine Basis für Sonderausstellungen und die authentische Präsentation im Museum geschaffen.  
 
Das Vorgehen der Forschung in Museen orientiert sich an wissenschaftlichen Standards. Die Erkenntnisse und Informationen werden sachgerecht dokumentiert und soweit möglich und sinnvoll öffentlich zugänglich gemacht. Erste Schritte sind die Inventarisierung und der Nachweis der Herkunft (Provenienz). Ohne einen Herkunftsnachweis kann ein Objekt für das Museum unter umständen jeden Wert verlieren. Durch die wissenschaftliche Bearbeitung erfolgt die Einordnung des Objekts in seinen früheren Zusammenhang.
 
 
Ausstellen und Vermitteln
 
Mit dem Ausstellen und Vermitteln seiner Exponate wendet sich das Museum an die Öffentlichkeit. Es kommt darüber hinaus seinem Bildungsauftrag nach. Das Ausstellen vollzieht sich in zeitlich begrenzten oder dauerhaften Ausstellungen. Meist wird eine größere Zahl von Objekten in thematischen Zusammenhängen gezeigt.
 
Die gängigsten Vermittlungsformen im Museum sind Objektbeschriftungen, Veröffentlichungen in Buchform und Vorträge. Mindestens ebenso wichtig ist die Vermittlung durch erklärende Personen. Unterschiedliche Besuchergruppen werden vielfach in besonderer, jeweils geeigneter Weise angesprochen. Das Ausstellen und Vermitteln der Museumsobjekte basiert jedoch immer auf der Begegnung des Besuchers mit dem Original.
 
Wussten Sie es schon: Im BauernhausMuseum selbst kann man nur einen Teil von dem sehen, was die Museumssammlung ausmacht. Größere Teile der Sammlung sind nicht ausgestellt; das meiste davon wird im Zentraldepot des Historischen Museums Bielefeld aufbewahrt (http://www.historisches-museum-bielefeld.de/?page_id=455). Einzelne Stücke kann man auch in anderen Museen bestaunen, zum Beispiel im Schulmuseum Bielefeld-Senne (http://www.museum-osthusschule.de).
 

 

© 2016 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH