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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungs-Vorschau

 

100 Jahre BauernhausMuseum Bielefeld

Im BauernhausMuseum vom 11. Juni bis 15. Oktober 2017

 

BauernhausmuseumEs war mitten in einem grausamen Krieg, als am 6. Juni 1917 Honoratioren der Bielefelder Stadtgesellschaft zusammenkamen, um ein Bauernhausmuseum, das „Bauernhaus bei Bielefeld“ einzuweihen. Stadtbaurat Friedrich Schultz würdigte das „Ravensberger Bauernhaus“ in seiner Ansprache als „Arbeit der Heimatliebe“. Professor Dr. Hermann Tümpel, der Vorsitzende des Historischen Vereins führte aus, man wolle verhindern „daß das Alte der Vergessenheit anheimfällt“ und deshalb das gebaute Original in Form eines „besonders eigenartigen Vertreters der alten Bauweise“ „künftigen Geschlechtern übermitteln“. Man suchte zunächst, vergeblich, die Fördermöglichkeiten zu nutzen: Das waren die Feierlichkeiten zur 300-jährigen Zugehörigkeit Minden-Ravensbergs zu Brandenburg-Preußen 1909 und das 25-jährige Thronjubiläum Kaiser Wilhelms II., 1913. Großen Erfolg hatte eine Sammlung von Zuschüssen unter den Honoratioren der Stadt Bielefeld durch den Tabakfabrikanten Arnold Crüwell. So fiel unter Oberbürgermeister Dr. Rudolf Stapenhorst Anfang 1914 der Entschluss, das BauernhausMuseum durch die Stadt und in städtischer Trägerschaft zu errichten.

Unter der Leitung von Architekt Gustav Herzbruch entstand 1915-17 das Haupthaus des Hofes Meier zu Ummeln von 1606 auf neuen, festen Grundmauern. Die museologische Qualität, die Dokumentation des Vorzustandes und der sorgsame Wiederaufbau unter Wertschätzung des Originals sind bis heute vorbildlich.

Zu der bereits von Anfang an geplanten Hofanlage kam das Museum auf Umwegen: Nach Errichtung der Mühlen in den 1930er Jahren erfolgten weitere Erweiterungen in den 1980ern. Eine vollständige Hofanlage war erst mit dem Wiederaufbau des 1995 abgebrannten Haupthauses in Form des Hofes Möllering aus Rödinghausen von 1590 und Ergänzung durch eine Scheune 1999 erreicht.

Mit jährlich rund 30.000 Besuchern und einer großen Vielfalt von außerschulischen Lernangeboten ist das BauernhausMuseum heute fester Bestandteil der Bielefelder Museumslandschaft.


 

© 2017 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH