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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungs-Vorschau

 

Das erste Schuljahr -
von Schultüten zum "Ernst des Lebens"?

im BauernhausMuseum vom 30. Oktober bis 23. Dezember 2016

Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen

 

Erste SchulzeitNach den Sommerferien beginnt jedes Jahr für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt: Mit der Einschulung werden sie Erstklässler. Viele Kinder und Eltern sehen diese neue Lebensphase als der Beginn des „Ernst des Lebens“. So oder so ist die Einschulung für alle Beteiligten – Kinder, Eltern und Lehrer – ein besonderer Tag. Symbol für die Veränderung ist die Schultüte, die spätestens seit den 1950er Jahren auch in Westfalen und Lippe Bedeutung erlangte.

Mit dem Schulstart erwarten die Kinder neue Regeln und Herausforderungen. Gleichzeitig ist die erste Schulzeit auch ein Schritt hin zu mehr Selbstständigkeit. Egal ob in einer Grund-, Volks- oder Förderschule, mit dem Einschulungstag betraten und betreten Kinder den neuen Kosmos „Schule“, verbunden mit Disziplin und einem strukturierten Tagesablauf. Die Einschulung ist ein Übergangsritual, dessen Bedeutung am feierlichen Aufwand sichtbar wird, mit dem dieser Tag begangen wird.

Woran erinnert man sich im Rückblick auf diese Zeit? War es eine Zeit der Freude und Freundschaft, der Lernlust und Pausenspiele – oder eine Zeit der Frustration und der Sanktionen? Die Umstände der eigenen Schulzeit sind eng verknüpft mit den sozialen Zusammenhängen und dem historischen Kontext. Die Ausstellung möchte mit rund 200 Leihgaben aus Westfalen-Lippe – schwerpunktmäßig aus dem 20. Jahrhundert – Anknüpfungspunkte für eigene Erinnerungen liefern und ermöglichen, die Wahrnehmungen mit anderen Sichtweisen zu spiegeln. Persönliche Erinnerungen, in Form von Zitaten oder Tondokumenten tragen dazu bei, sich den eigenen Schulbeginn wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Zur Ausstellung ist ein 164-seitiges bebildertes Begleitbuch mit wissenschaftlichen Beiträgen erhältlich. Es kann während der Ausstellung an den einzelnen Stationen und beim LWL-Museumsamt für Westfalen für 15 Euro erworben werden:
ISBN 978-3-927204-82-9,
www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt/serviceleistungen/publikationen/begleitbaende.

Grundschulklassen können ein museumspädagogisches Programm buchen.




40 Frauen -
das Überleben organisieren

Ostwestfälische und lippische Frauenschicksale 1945-1949

im BauernhausMuseum vom 5. bis 25. Februar 2017

Wanderausstellung des Literaturzirkels OWL e.V.

 

Flucht, Vertreibung, Hunger, Gewalt und Krankheit standen für die oft hoffnungslosen Situationen, in denen sich zahllose Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befanden. Der Literaturzirkel OWL e.V. befragte 40 Frauen aus Ostwestfalen-Lippe zu ihren Erlebenissen in den Nachkriegsjahren. Wie erlebten sie ihren Alltag in den Trümmerlandschaften, in denen sie sich einrichten mussten? Mit welchen Mitteln und Methoden versuchten sie, sich und ihre Familien durch Mangel, Hunger und Kälte zu retten?

Die Ausstellung stellt diese Frauen und ihre Geschichte vor. Thematisch geordnet informieren Aufsteller mit Texten und Fotos über den historischen Hintergrund. Exponate, wie z.B. aus Uniformen und Fahnen hergestellte Kleidungsstücke und zu Gegenständen des täglichen Bedarfs umgearbeiteter Armeebedarf demonstrieren den Mangel, aber auch den Einfallsreichtum dieser Zeit.

Angeboten wird außerdem ein Buch über den Überlebenskampf der 40 Frauen. Es erzählt die Geschichte der Frauen aus ihrer subjektiven perspektive und bettet sie in den aktuellen Stand der Geschichtswissenschaft ein.

 


© 2016 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH