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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungs-Vorschau

 

40 Frauen -
das Überleben organisieren

Ostwestfälische und lippische Frauenschicksale 1945-1949

im BauernhausMuseum vom 5. bis 25. Februar 2017

Wanderausstellung des Literaturzirkels OWL e.V.

 

Flucht, Vertreibung, Hunger, Gewalt und Krankheit standen für die oft hoffnungslosen Situationen, in denen sich zahllose Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befanden. Der Literaturzirkel OWL e.V. befragte 40 Frauen aus Ostwestfalen-Lippe zu ihren Erlebenissen in den Nachkriegsjahren. Wie erlebten sie ihren Alltag in den Trümmerlandschaften, in denen sie sich einrichten mussten? Mit welchen Mitteln und Methoden versuchten sie, sich und ihre Familien durch Mangel, Hunger und Kälte zu retten?

Die Ausstellung stellt diese Frauen und ihre Geschichte vor. Thematisch geordnet informieren Aufsteller mit Texten und Fotos über den historischen Hintergrund. Exponate, wie z.B. aus Uniformen und Fahnen hergestellte Kleidungsstücke und zu Gegenständen des täglichen Bedarfs umgearbeiteter Armeebedarf demonstrieren den Mangel, aber auch den Einfallsreichtum dieser Zeit.

Angeboten wird außerdem ein Buch über den Überlebenskampf der 40 Frauen. Es erzählt die Geschichte der Frauen aus ihrer subjektiven Perspektive und bettet sie in den aktuellen Stand der Geschichtswissenschaft ein.

 

 

tok, tok, tok - auf Holz geklopft
Eine Erlebnisausstellung zum Thema Holz

im BauernhausMuseum vom 5. März bis 21. Mai 2017

in Kooperation mit dem
Kindermuseum OWL e.V.

 

HolzBringt es Glück, wenn wir dreimal auf Holz klopfen? Wie sieht ein Holzwurm aus? Wer kann Jahresringe zählen? Kann man auf dem Holzweg auch balancieren? Wo verstecken sich Baumgeister? Und wie klingen Hölzer? Dies sind Fragen, denen Kinder beim Besuch der Ausstellung neugierig nachgehen. Die interaktiven Stationen rund um das Thema Holz regen nicht nur zum Ausprobieren und Mitmachen an, sondern fördern auch das selbstständige Erforschen.

Spielerisch erkunden die Kinder das Naturmaterial Holz, indem sie Wege und Türme bauen, Löcher bohren oder Hölzer unter die Lupe nehmen, befühlen und zum Klingen bringen. Durch Tasten, Beobachten und Hinhören werden wertvolle sinnlich-ästhetische Erfahrungen ermöglicht.

Im „Museum der hölzernen Dinge“ werden die kleinen Besucher selbst zu Ausstellungsmachern und präsentieren ihre Lieblingsstücke.

Auch für die erwachsenen Besucher gibt es einiges rund ums Holz zu entdecken. In Anlehnung an das Motto des BauernhausMuseums „Leben wie vor 150 Jahren“ werden Aspekte des „hölzernen Zeitalters“ thematisiert, das mit der Industrialisierung bald der Vergangenheit angehörte.

Vorgestellt wird Holz als nicht unbegrenzt verfügbare Ressource der Vormoderne, mit der sorgsam umgegangen werden musste und die der Staat deshalb reglementierte und zu rationieren versuchte. Die Ausstellung thematisiert, wie die Waldungen zielgerichtet für bestimmte Holznutzungen bewirtschaftet wurden. Historische Holzbearbeitungstechniken werden vorgestellt, die um einen ökonomischen Umgang sowohl mit dem Material als auch mit der menschlichen Arbeitskraft bemüht waren. Der zielgerichtete Einsatz bestimmter Holzarten für bestimmte Geräte wird anhand von historischen Gebrauchsgegenständen vorgeführt. Raffiniert und gekonnt bearbeitete hölzerne Dinge machen die früheren manuellen Fertigkeiten anschaulich. Schließlich wird gezeigt, was uns die Struktur des Holzes mit ihren Jahrringen heute noch mitteilen kann.

 

 

© 2016 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH