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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungen 2015


Stroh zu Gold.
Spindel, Schiffchen, Märchenhelden

vom 23. August bis 20. Dezember 2015

Wanderausstellung des
LWL-Industriemuseums TextilWerk Bocholt

 

Stroh zu GoldMärchen und Helden - passt das zusammen? Gehören Helden nicht in die Welt der Sagen und Legenden? Ist der kleine Muck ein Held? Sind die schönen Mädchen, die einen königlichen Bräutigam finden, Heldinnen? Welche Kriterien muss eine Märchenfigur erfüllen, um sich für den Titel "Held" zu qualifizieren? Entscheiden Sie selbst.
Fest steht jedenfalls, Märchenfiguren laden zur Identifikation ein. Kinder nehmen sie gerne als Vorbild. Märchenfiguren prägen sich tief ein und sind auch Erwachsenen noch präsent. Vielleicht erinnern Sie sich, welche Faszination von Dornröschen ausging und dass sie sich an einer Spindel gestochen hat. Aber was ist eigentlich eine Spindel? Kann man sich wirklich an ihr stechen? Viele Märchen haben einen Bezug zur textilen Produktion, aber die Kenntnis um das traditionelle textile Handwerk ist in Vergessenheit geraten.
 


 

Unter Zwang. Zwangsarbeiter/innen auf dem Bielefelder Johannisberg, verschleppt für die Bielefelder Kriegswirtschaft

vom 22. März bis 12. Juli, verlängert bis 19. Juli 2015

In Kooperation mit dem DGB-Arbeitskreis "Zwangsarbeit in Bielefeld" und der Regionalen Arbeitsgruppe Bielefeld von "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V."

 
 

Unter ZwangDer Johannisberg ist zu einem wichtigen Erinnerungsort an die Zwangsarbeit von vielen Tausend Ausländern in Bielefeld während des Zweiten Weltkriegs geworden. Die Geschichte der beiden Zwangsarbeiterlager an diesem prominenten Ort der Stadt steht im Fokus der Ausstellung „Unter Zwang“. Sie ist auch im Jahr 2015 ein Beitrag zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren, für die Zwangsarbeiter/innen das Jahr ihrer Befreiung.
Thematische Schwerpunkte der Ausstellung sind die Rolle der beteiligten Unternehmen, das Leben im Lager, die verschiedenen Orte der Begegnung zwischen Zwangsarbeiter/innen und Bielefelder Bevölkerung, die Verschleppung der im Lager Gefangenen und ihr Weg nach Bielefeld wie auch ihr weiteres Leben nach der Zeit der Zwangsarbeit.
Von besonderer Bedeutung für die Ausstellung sind die vielen Erinnerungsberichte, persönlichen Dokumente und historischen Fotos, die ehemalige Zwangsarbeiter/innen zur Verfügung gestellt haben und Berichte und Tonaufnahmen von Bielefelder/innen über Begegnungen mit ihnen in der Kriegszeit am Arbeitsplatz oder in Stadt und Umland. Sie werden, wie auch Filme, per Audio- und Videostation präsentiert.
Der Ausstellungsort im BauernhausMuseum Bielefeld in unmittelbarer Nachbarschaft des Johannisbergs bietet gute Möglichkeiten, Gedenken und Begehen des authentischen Ortes mit vertiefter Information und inhaltlicher Auseinandersetzung zu verbinden.

Mehr Informationen gibt es unter > Ausstellung Unter Zwang.

 

 

Rumänien. Ein Jahrhundert Landleben
Die Fotografen Jürgen Graetz und Huib Rutten sowie der Maler
Peter August Böckstiegel

vom 1. Februar bis 10. März 2015

In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft und dem Frankreich-Zentrum Bielefeld

 

 
Immer wieder nimmt das BauernhausMuseum die traditionsgebundene Lebensweise der Vormoderne in den Blick. Diese Ausstellung zeigt Bilder über das Landleben in Rumänien. Schwarz-weiße und farbige Fotografien der letzten Jahrzehnte werden mit Grafiken des frühen 20. Jahrhunderts kontrastiert. Die Künstler, die Fotografen Jürgen Graetz und Huib Rutten, sowie der Maler Peter August Böckstiegel könnten unterschiedlicher nicht sein, sind jedoch durch ihre Sujets vereint: Darstellungen von Personen, Alltagsszenen und Requisiten einer aus hiesiger Perspektive vergangenen Lebenswelt. Die Bilder machen anschaulich, dass die im BauernhausMuseum gezeigte Welt heute nur scheinbar weit entfernt ist und sogar in europäischer Perspektive morgen noch existieren wird.
 
Die Ausstellung verbindet das Sehen und Erinnern intensiver als gewohnt auch mit dem Sprechen: Das Museum bietet vier Abendveranstaltungen mit Vortrag als Rahmenprogramm an, ergänzt durch eine geführte Wanderung. Die Besucher können also einfach schauen und sich an der Ästhetik erfreuen, andererseits auch fragend, diskutierend und kommentierend Beiträge zum Diskurs über Gesellschaft, Arbeit und Leben leisten.
 

© 2017 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH