skip to content

Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

    facebook Twitter

Ausstellungen 2013

 

Zeitenwende
Aspekte der westfälischen Fotografie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
 
im Bauernhaus-Museum Bielefeld vom 20. Oktober bis 1. Dezember 2013
 

ZeitenwendeIm Mittelpunkt dieser Fotoausstellung steht Westfalens Abschied von der Vergangenheit und der Beginn der Moderne, wie er sich um 1900 vollzog und damals von neugierigen Fotografen aufgezeichnet wurde. Am Beispiel einer besonders dichten, reichhaltigen und auch biografisch gut nachvollziehbaren Bildüberlieferung wird dieser Prozess genauer beleuchtet. Im dem 1884 in Harsewinkel gegründeten Fotoatelier Jäger haben mehr als 100 Jahre lang vier Generationen Bilder der unmittelbaren Heimat geliefert, die eine „Zeitenwende“ dokumentieren.
Paradigmatisch lässt sich auf Grund einer gesicherten Überlieferung die technische, wirtschaftliche und ästhetische Geschichte des fotografischen Gewerbes im ländlichen Westfalen skizzieren: Die Sammlung bietet eine einzigartige Gelegenheit, um orts- und landesgeschichtliche Aspekte der noch zu schreibenden Geschichte der Fotografie in Westfalen zueinander in Beziehung zu setzen und auszudeuten.
 
 

Nachkriegskinder -
in Bielefeld und anderswo
 
vom 26. April bis 22. September 2013

 
NachkriegskinderSie spielten in den Trümmern zerbombter Häuser, sie trauerten um den Vater, der im Krieg „gefallen“ war und hatten eigentlich immer Hunger. Die Lebenswelt der Nachkriegskinder scheint traurig, fern und fremd. 
Aber war Kindheit in der Nachkriegszeit wirklich so anders als heute?
Damals wie heute lieben Kinder Abenteuer. Freundschaft ist ihnen wichtig. Und viele haben Sehnsucht nach einer vollständigen Familie.
Die Welt von damals zu erklären, Gemeinsamkeiten zu entdecken und ein Gespräch zwischen den Kindern von damals und den Kindern von heute anzuregen, war das Ziel der Ausstellung „Nachkriegskinder – in Bielefeld und anderswo“.  
 
 
 
Landleben
Fotografien aus der DDR von Jürgen Graetz
In Kooperation mit „Law and Fine Arts“, Axel Rasch
 
vom 3. Februar bis 1. April 2013
 
 
GraetzDie Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Landbevölkerung Brandenburgs in den Jahren 1958 bis zum Mauerfall. Auch sind Aufnahmen aus anderen Teilen der DDR, aus Polen und Rumänien zu sehen. Allein die Anmutung einer Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen macht deutlich, dass wir mit den Fotografien in eine andere Zeit eintauchen, eine Zeit, die an Handabzug und Dunkelkammer erinnert, weit ab von üblich gewordenen Großformaten und digitalen Veränderungen.
Motive von Menschen auf dem Land mit Hühnern, Kühen und Pferden in nächster Berührung sind zunächst einmal Dokumente eines Landlebens, das es so nicht mehr gibt, auch nicht mehr im Osten Deutschlands. Auch dürften Schuppen und Holzbänke von den Hauswänden inzwischen Seltenheitswert haben. Jürgen Graetz hat seine Aufmerksamkeit jedoch in den meisten Arbeiten auf die bröckelnden Wände und ungeordnet erscheinenden Rückzugsgebiete dörflichen Lebens konzentriert, auf Zaunbekanntschaften und Baumspielplätze. Auch war er bereits zu DDR Zeiten auf der Suche nach Refugien, die den Menschen noch identisch erscheinen ließen, im Einklang mit Ihrer Tätigkeit, auf der Suche nach Gesichtern, die sich einem Leben auf dem Land verschrieben haben.
Der aus dem brandenburgischen Neuglobsow kommende Künstler hat in sich seit den sechziger Jahren in Berlin als Fotograf etabliert und dort am Museum für Ur- und Frühgeschichte, dann als Fotoassistent an der Komischen Oper Berlin seinen Beruf ausgeübt. Ab 1976 hat er außerdem freiberuflich für Zeitschriften und Verlage gearbeitet. Seit 2006 wohnt er wieder in Neuglobsow und baut dort u.a. ein Archiv für Ortgeschichte auf.
 

© 2016 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH