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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    23. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungen 2011

Kriegskinder - Begegnungen heute
Eine Ausstellung über Kinder und ihre Kriegserfahrungen – im Zweiten Weltkrieg und heute

in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
 
vom 6. November bis 18. Dezember 2011
 
 
Kriegskinder60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs veranstaltete das Anne-Frank-Zentrum Berlin den bundesweiten Wettbewerb „Kriegskinder“. Mehr als 1.400 Jugendliche befragten Menschen in ihrem Umfeld, die als Kinder einen Krieg erlebt hatten. Aus der Vielzahl der Einsendungen werden sieben ausgewählte Beiträge in der Ausstellung „Kriegskinder – Begegnungen heute“ präsentiert. Die ganz persönlichen Geschichten handeln vom Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Teilen Europas, aber auch von Kämpfen in Afghanistan und im ehemaligen Jugoslawien.
 
In diesen Beiträgen wird spürbar, wie prägend die Kriegserfahrungen für die Menschen waren. Zugleich wird die Gegenwart von Krieg in unserer Welt deutlich. Das Bauernhausmuseum Bielefeld und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Kreisverband Bielefeld, präsentieren gemeinsam diese Ausstellung und ergänzen sie um weitere Themen.
 
Kriegskindheit in Bielefeld
Schule, Luftwaffenhelfer, Heimatfront, Kinderlandverschickung – großformatige „Tapetenbücher“ zeigen an Hand von Fotografien, Zeitungsartikeln, Schüleraufsätzen und anderen Dokumenten wie Bielefelder Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.
 
KriegskinderDie originalen Kriegschroniken Bielefelder Schulen, aus denen die Schulaufsätze stammen, werden ebenfalls präsentiert. Auch diese „Tapetenbücher“ sind bereits historisch. Denn recherchiert und erstellt wurden diese großformatigen Alben von Kollegiat/innen und Lehrkräften des Oberstufenkollegs im Rahmen eines Projektes im Jahre 1989.
 
Kindersoldaten im Zweiten Weltkrieg
Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurde das Einberufungsalter in die Wehrmacht permanent herabgesetzt. Lag es zunächst bei 19 Jahren, wurden gegen Kriegsende 16-Jährige und jüngere eingezogen. Zehntausende Jugendliche kamen dabei ums Leben. Auf deutschen Kriegsgräberstätten sind mehr als 40.000 Soldaten bestattet, die das 18. Lebensjahr nicht erreicht haben. Aus heutiger Sicht sind sie Kindersoldaten. Vier dieser Schicksale stellt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in dieser Ausstellung vor.
 
Die Ausstellung schlägt einen Bogen vom Zweiten Weltkrieg in unsere Gegenwart, vom fernen Kriegsschauplatz mitten in unsere vergleichsweise heile Welt. Mitglieder der älteren wie der jüngeren Generation können sich angesprochen fühlen. Jedoch wollen wir vor allem junge Menschen - Schülerinnen und Schüler – für die Existenz von kriegerischer Gewalt, deren Ursachen und Folgen sensibilisieren und zum Engagement für den Frieden motivieren.
 
 
 
 
Yes Ei can!
127 Dinge, die ihr noch nicht über Eier wisst ...

Ausstellung des Lehrstuhls Ökosystembiologie der Universität Bielefeld
in Kooperation mit dem BauernhausMuseum
 
im Bielefelder BauernhausMuseum vom 10. Juli bis 23. Oktober 2011
 
 
Ei„Yes EI can!“ und das gleich in vierfacher Hinsicht: Das EI ist das universelle biologische Prinzip (wir finden es in allen Tiergruppen) und besticht durch seine absolut geniale Form (viereckige oder ganz kugelige Eier gibt es nicht). Es hat einen ernährungsphysiologischen perfekten Inhalt (nur die Muttermilch ist in seiner biologischen Wertigkeit höher einzuschätzen) und weist eine höchst druckstabile Verpackung auf. Als wichtiges Symbol für Fruchtbarkeit, Gesundheit, Harmonie, Liebe und gute Ernten ging das Hühnerei in das Brauchtum nahezu aller Völker ein. Grund genug also dem EI ein Denkmal oder besser eine Ausstellung zu widmen.
Was Sie jedoch (fast) vergeblich in der Ausstellung suchen werden, ist die gewohnte OsterEIer-Romantik. Auch auf die Frage ob das EI oder die Henne zuerst da war, werden/können wir keine Antwort geben.
Wir zeigen Ihnen das EI aber in seiner biologischen, kunst- und kulturhistorischen Bedeutung. Neben der biologischen Vielfalt (vom Schnecken- über das Insekten- bis zum Vogelei) präsentieren wir die Bedeutung des EIes in der Ernährung, der Kunst und der Architektur. Selbst in der Umgangssprache spielt das EI (auch in unserer Ausstellung) eine bedeutende Rolle. Ebenso werden die Entwicklung des „Menscheneies“ und die Mythologie des „Welteneies“ thematisiert. Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich den „bösen Eiern“. Wussten Sie zum Beispiel welche Politiker schon einmal mit Eiern beworfen wurden oder in welchen Märchen EIer eine ganz zentrale Rolle spielen? Oder kennen sie den EI-Code 60/30/10? Sagen Ihnen diese Sprichworte etwas: „Wer ein EI stiehlt, stiehlt auch ein Kamel!“ (aus Afrika); „Zähl die Hühner nicht bis sie ausgeschlüpft sind“ (aus USA)? Oder kennen sie vielleicht Trimethylamin und Melamin? Nein?
Insgesamt sind es (mehr als) 127 Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Eier wissen!
Die Ausstellung „Yes EI can“ ist speziell für Familien und Kinder ab 8 Jahren interaktiv konzipiert und von Studierenden der Fakultät für Biologie entwickelt worden.
 
 
 
Samtpfoten, Fell und Fauchen
Kulturgeschichte der Katze
 
vom 20. Februar bis 19. Juni 2011
 
 
SamtpfotenDas beliebteste Haustier Deutschlands ist die Katze – anmutig und anschmiegsam, doch auch eigensinnig und charakterstark. Sie fasziniert die Menschen und bleibt trotz aller Nähe immer ein Stück rätselhaft.
Die Ausstellung „Samtpfoten, Fell & Fauchen“ vom 20. Februar bis 19. Juni 2011 im Bauernhausmuseum zeigt gezielt, welchen Stellenwert die Katze in unserer Gesellschaft einnimmt.
Neben der Geschichte und der Biologie wird auch auf die Zucht der Tiere eingegangen. Hierbei sind Züchter aus Bad Salzuflen regelmäßig im Wettbewerb um internationale Titel erfolgreich.
Auch in der Werbung wurde die Katze durch ihre große Symbolkraft schon frühzeitig entdeckt. Zu den bekanntesten gehören zweifelsohne Hoffmann’s Stärke aus Bad Salzuflen oder auch die Firma Katjes.
Der Umgang mit dem Haustier Katze ist vielschichtig. Wird sie von einigen Zeitgenossen als lästig ins Tierheim abgeschoben, so ist für andere ein geliebtes Familienmitglied, um das bei ihrem Tod sehr getrauert wird.


© 2016 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH