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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
    10.00 - 18.00 Uhr

    Wochenende + Feiertage
    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
    17. Dezember


    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


    Eintrittspreise:

    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
    des Bielefeld-Passes
    (außer Sonderveranstaltungen)


    Der Zugang zum Café ist kostenlos

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Ausstellungen 2010

Kein Kinderspiel

Lebensumstände und Spielzeuge jüdischer Kinder in der Nazi-Zeit
 
im Bielefelder BauernhausMuseum vom 12.September bis 19. Dezember 2010
 
 
Kinderspiel„Ich bin ein echter Glücksvogel“
Das ist der Titel eines Films, in dem Joop Levy, Überlebender des Holocaust, im Gespräch mit drei Schülerinnen auf eine ganz besondere warmherzige und einfühlsame Weise von seiner Kindheit erzählt. Und auch die Geschichte seines Spielzeugs, das ihn im Versteck begleitete: das Flugzeug.
Die Ausstellung nimmt Sie mit in die Welt jüdischer Kinder, die Welt ihres Spielens und ihres Spielzeugs, einer Welt voll von Erinnerungen. Für ältere Menschen bietet ein Besuch Anknüpfungspunkte an die eigene Vergangenheit, für jüngere einen Anreiz, sich bewusst zu machen, dass Hass und Unterdrückung noch lange nicht aus der Gesellschaft verschwunden sind und dass stets Kinder zu den Opfern gehören.
Vor allem wird gezeigt, wie jüdische und nicht-jüdische Mitbürger diese Kinder versteckten und wie Menschen ihr eigenes Leben in Gefahr brachten, um sie zu retten. Eine Ausstellung, die Mut macht, die Toleranz und Zivilcourage propagiert.
Auch sie spielten – jedoch mit einem Teddy in Lageruniform oder einer Puppe mit gelbem Stern. Sie spielten auch „Ghettopoly“, ein Monopolyspiel über das Ghetto Theresienstadt.
Die Spielzeuge der Kinder – eine Erinnerung an das Leben während des Naziterrors und Trost in einsamen Stunden in KZs oder Verstecken.
Die Ausstellung „Kein Kinderspiel“ wurde von der „Stichting Vrienden van Yad Vashem Nederland“ und Joop Levy zusammengestellt. Sie zeigt die trostlosen Umstände jüdischer Kinder vor dem und während des Zweiten Weltkriegs, aber auch die couragierten Rettungsaktionen. Zielgruppe sind daher vor allem ihre Altersgenossen in der heutigen Zeit.
 
 
Von Wissensstürmen und fairem Kaffee – Der Weltgarten
Eine spannende, interaktive Ausstellung zur Globalisierung
 
vom 18. April – 3. Oktober 2010
 
 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken Weltmühlen, Energiekuben, eine sprechende Kuh, Hippo-Roller, Wissenstürme und eine Gelddusche
Ab dem 18. April 2010 ist es soweit: Der Weltgarten öffnet bis zum 3. Oktober 2010 seine Tore in Bielefeld. Der Weltgarten ist eine interaktive Ausstellung zu Themen der Globalisierung und findet dieses Jahr als Kooperationsprojekt zwischen dem Eine Welt Netz NRW, dem Welthaus Bielefeld und dem BauernhausMuseum Bielefeld statt. Bereits in den vergangenen Jahren erfreuten sich am Weltgarten in Leverkusen, Münster und Düsseldorf etwa 2 Millionen Interessierte. Für Alt und Jung hält der Weltgarten etwas Spannendes und Neues bereit.
 
Ein großes, weißes Kuppelzelt lockt von weitem Tritt man ein, machen Wissenstürme und eine Multimediastation neugierig. Freiwillig Engagierte beraten gerne zu Produkten aus Fairem Handel. Außerdem sind Eine-Welt-Gruppen eingeladen, – im wöchentlichen Wechsel – ihre Anliegen und Arbeit den Besucherinnen des Weltgartens vorzustellen.
 
Verlässt man das Zelt, ist die Ausstellung keinesfalls beendet. Spannende Außenexponate wie Hippo-Roller und ein überdimensionales Handy werfen Fragen auf wie:
 
„Was hat mein Handy mit Afrika zu tun?“
 
„Wie viel Arbeit kann es sein, Trinkwasser zu organisieren?“
 
Erkunden Sie viel Wissenswertes und entdecken Sie so Antworten zu Fragen des Klimawandels, Fairen Handels und Virtuellen Wassers! Einmal um die „Welt“ gereist, lädt der Weltgarten bei Fairem Kaffee sowie Tee und Kuchen aus dem Café des BauernhausMuseum Bielefeld zum Verweilen ein. So lässt es sich wunderbar entspannen und über das Gesehene austauschen.
 
 
Bäuerinnen
Fotografien von Wolfgang Schiffer aus 50 Jahren Land– und Hauswirtschaft
 
vom 2. Mai bis 29. August 2010
 
 Bäuerrinnen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Krieg auf der Bildpostkarte
Unbeachtete Bildquellen aus dem großen Krieg
 
vom 14. Februar bis 11. April 2010
 
 
KriegDie Ausstellung lenkt den Blick auf eine lange unbeachtete Bildquelle zur Geschichte des Ersten Weltkrieges, die Bildpostkarte. Der Erste Weltkrieg gilt als erster industriell geführter Massenvernichtungskrieg. Materialschlachten ungeahnten Ausmaßes und jahrelanger Stellungskrieg hatten weltweit 10 Millionen Opfer zur Folge. An seinem Ende war das historische Europa Geschichte. Mit den USA und der Sowjetunion waren neue Mächte entstanden und der Keim für Konflikte gelegt, die uns bis heute beschäftigen.
  
Ansichten vom Krieg: Millionen von Motivpostkarten wurden von 1914 bis 1918 zwischen Front und Heimat hin und her gesandt. Für viele Menschen prägten die Bildmotive auf den Karten ihr Bild vom Krieg selbst. Mal euphorisch, gelegentlich humorig, bisweilen kritisch und manchmal auch emotional erzählen die Bildpostkarten vom Kriegserlebnis an Front und Heimatfront. Eine Auswahl von 60 Postkarten aus der Sammlung „Historische Bildpostkarten“ der Universität Osnabrück veranschaulicht die Geschichte des „Großen Krieges“.
 
„Heimatfront“ auf der Ochsenheide: Auch in Bielefeld hinterließ der Erste Weltkrieg seine Spuren. Das Stadtarchiv und ein Bielefelder Sammler steuern zahlreiche Exponate, Originalfotografien, Propagandaplakate und weitere Postkarten bei. Anhand einer Original-Zeichnung stellen Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums einen Modell-Schützengraben vor, der 1915 auf der Ochsenheide – vis-à-vis des BauernhausMuseums – angelegt wurde, um der Bevölkerung die damals aktuelle Kriegstechnik zu demonstrieren.
 
Bis heute sichtbar: Gräber des Ersten Weltkrieges: Den Anlass für diese Ausstellung bietet der 90jährige Jahrestag der Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Als Folge des Ersten Weltkrieges wurde er am 16.12.1919 in Berlin gegründet und pflegt im Auftrag der Bundesregierung bis heute mehr als 800 Kriegsgräberstätten.
 
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., des BauernhausMuseums Bielefeld, des Stadtarchivs Bielefeld, des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld, der Stadt Versmold und der „Sammlung Historische
Bildpostkarten“ der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Sabine Giesbrecht).
 

 

© 2017 Bielefelder Bauernhausmuseum gGmbH