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Infos

    Öffnungszeiten:

    Dienstag - Freitag
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    11.00 - 18.00 Uhr

    Geöffnet von Februar bis
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    Adresse:

    Bielefelder Bauernhausmuseum
    gGmbH
    Dornberger Straße 82
    33619 Bielefeld

    Fon: 0521 / 5218550
    Fax: 0521 / 5218552
    E-Mail: schreiben

    Café: 0521 / 5218551


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    Erwachsene 4,00 €
    Ermäßigt 2,00 €
    Familienkarte 8,00 €
    Jahreskarte 20,00 €
    Familienjahreskarte 35,00 €

    Freier Eintritt für InhaberInnen
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    (außer Sonderveranstaltungen)


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Ausstellungen 2005


Häuser und Höfe aus Westfalen
Verschwundene bäuerliche Lebenswelten
Fotografien von Josef Schepers (1908 – 1989)
 
im Bielefelder BauernhausMuseum vom 23. Oktober bis 18. Dezember 2005
 
 
HäuserDie ausdrucksstarken Fotografien, die ab dem 23.10.2005 im BauernhausMuseum zu sehen sind, zeigen Hofanlagen und ländliche Gebäude aus allen Landschaften Westfalens, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts noch in fast ursprünglichen Zuständen erhalten waren: Monumentale Bauernhäuser mit reich verzierten Einfahrtstoren und zahlreichen Nebengebäuden stehen den bescheidenen Kotten der „kleinen Leute“ auf dem Lande gegenüber. Neben Gesamt- und Detailansichten der Gebäude werden seltene Innenaufnahmen und das landschaftliche Umfeld der Hofanlagen gezeigt. Auch die Bewohner der Höfe sind auf den Fotos zu sehen: Bauern und Landarbeiter, Männer, Frauen und Kinder. 
Die traditionelle, agrarische Kulturlandschaft Westfalens hat sich in den letzten 50 Jahren dramatisch verändert. Unzählige Bauernhöfe fielen dem Strukturwandel zum Opfer; die verbliebenen Betriebe stehen unter einem andauernden Modernisierungsdruck. Viele in Jahrhunderten entstandene Gebäude und Hofanlagen wurden abgebrochen oder vollständig umgebaut. Die Lebens- und Arbeitswelten westfälischer Bauern haben sich grundlegend gewandelt.  
HäuserAngesichts dieses rapiden Wandels der historischen Kultur- und Siedlungslandschaft war es die erklärte Absicht von Josef Schepers, „in letzter Stunde noch ein papiernes Bild des alten Bauernhofes, ein Bild unserer Herkunft, zu retten“. Heute ermöglichen uns seine Fotografien seltene Einblicke in verschwundene Lebenswelten der ländlichen Bevölkerung Westfalens.
 
Josef Schepers: Hausforscher, Baupfleger, Museumsgründer
Josef Schepers, geboren 1908 in Mesum bei Rheine in Westfalen, war einer der bekanntesten Hausforscher in Westfalen. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Königsberg, Innsbruck und Münster. Als Assistent des Germanisten Jost Trier begründete er 1934 den „Münsterischen hauskundlichen Arbeitskreis“ als studentische Arbeitsgruppe. Auf dem Fahrrad erkundeten die Studenten die Geschichte und Vorbereitung historischer Haus- und Siedlungsformen im Nordwesten Deutschlands. Die meisten der hier gezeigten Fotos entstanden während dieser Forschungsfahrten zwischen 1934 und etwa 1940.  
Seit 1953 war Josef Schepers mit vorbereitenden Arbeiten zu einem Westfälischen Freilichtmuseum beauftragt; von 1960 bis 1976 war er der erste Museumsleiter. Auf der Grundlage seiner Forschungen entwickelte Schepers ein großzügiges, bis heute gültiges Konzept für das Westfälische Freilichtmuseum Detmold, ausgehend von den traditionellen Landschafts- und Siedlungsformen Westfalens.
 
Die nebenstehenden Bilder zeigen eine Schmiede von 1726 in Rinthe, Altkreis Wittgenstein, 1963 und den Sattelmeierhof Meier zur Müdehorst in Niederdornberg bei Bielefeld, erbaut 1791, um 1935.
 
 
 
 
Kaffee - ernten, rösten, mahlen
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Museum der Stadt Lünen
 
im Bielefelder BauernhausMuseum vom 7. August bis 9. Oktober 2005
 
 
KaffeeWestfalen ist ein Kaffeeland. Die Ausstellung führt dies anschaulich vor Augen. In Westfalen wurde oder wird alles hergestellt, was dem Kaffeegenuss dient: Kaffeemühlen, Kaffeeröster, Kaffeemaschinen und Kaffeefilter.
Es ist die einst jedem vertraute Alltagsware, deren Vielfalt auf regionale Produktivität verweist. Kaffeeröster aus Lünen, Kaffeemühlen aus Iserlohn, Kaffeefilter aus Minden – diesen Produkten und Produktionsorten ließen sich weitere hinzufügen. Alle diese Gerätschaften begleiten den Rohstoff Kaffeebohne von der Ernte bis zum Konsum.
Mit 150 Exponaten verfolgt die Ausstellung den Weg von der Kaffeekirsche bis zum fertigen Heißgetränk. Dabei rückt sie die technischen Objekte der Kaffeekultur in den Mittelpunkt. Ein Teil des ausstellungsbegleitenden Programms beschäftigt sich mit den Themen „Anbauversuch und Verarbeitung der Früchte“, „Verkostung des Kaffees“ und „Zelebrierung der Kaffeepause als kulturgeschichtliches Phänomen“.
Begleitet wird die Ausstellung durch museumspädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 
 
 
Handwerksbilder
Einblicke in fast vergessene Arbeitswelten
 
im Bielefelder BauernhausMuseum vom 27. Februar bis 10. Juli 2005
 
 
HandwerksbilderDie Ausstellung dokumentiert Arbeits- und Lebenswelten traditioneller Handwerksberufe. Der Fotografin Annette Fischer ist es gelungen, einen sehr persönlichen Bezug zu den schon im Ruhestand befindlichen Handwerkern herzustellen. Dadurch erfahren ihre Bilder ein hohes Maß an Intimität und Individualität. Die Ausstellung skizziert u.a. Lebensgeschichten eines Zigarrenmachers, eines Sattlers, eines Hausschlachters, eines Drechslers und eines Hufschmieds. Die Bilder sind eingebettet in Werkstattimpressionen, die die Arbeitsatmosphäre längst vergangener Zeit widerspiegeln. Heutzutage nicht mehr verwendete Werkzeuge, Materialien und Rohstoffe aus alten Werkstätten bringen den Besuchern ein Stück Vergangenheit wieder näher. Zu einigen Berufen sind Vorführungen geplant, wie z.B. ein Zigarrenmacher, der den Besuchern nach traditioneller Art die alte Kunst der Zigarrenherstellung zeigt.
 

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